Spielplatzfest

Am 12. Mai fand in Welden auf dem Abenteuerspielplatz das Spielplatzfest statt. Auch der Waldkindergarten beteiligte sich mit einem Stand daran. Wir bastelten mit den Kindern Saatbomben. Das sind Pflanzensamen, die zusammen mit Erde, Tonerde und Wasser zu etwa walnussgroßen Kugeln geformt werden. Diese können dann, nachdem sie getrocknet sind, halb eingegraben oder einfach auf den Erdboden geworfen werden. Beim nächsten Regen fängt es dann an zu keimen.

Die Kinder hatten großen Spaß am „Matscheln“ und bei strahlendem Sonnenschein konnten sie am Wasserspielplatz oder in Eimern ihre Hände von dem klebrigen Matsch befreien.

 

Ein Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern.

 

Waldkindergarten weckte Begeisterung!

Der Tag der offenen Tür am 5. Mai 2018 des Waldkindergarten Welden e.v. war ein voller Erfolg! Bei strahlendem Sonnenschein war unsere Waldlichtung sehr gut besucht. Die Eltern und Kinder konnten die Lichtungen der Hasen- und Fuchsgruppe sowie der Mäusegruppe besichtigen. Natürlich konnten die Kinder ausprobieren, wie es sich im Waldkindergarten spielen läßt. Die Eltern hatten derweil Zeit sich über die Besonderheiten der Waldpädagogik zu informieren. Zu diesem Zweck hatten die Mitarbeiterinnen toll gestaltete Informationstafeln aufgebaut und standen selbstverständlich für persönliche Gespräche bereit. Der Barfußpfad der Waldmäusegruppe lud die Familien dazu ein, den Wald direkt zu erspüren. Bei den Hasen gab es die Möglichkeit einen Spiralweg zu erlaufen und bei der Fuchsgruppe konnte man unter anderem einem Ameisenstaat bei der Arbeit zuschauen. Die liebevoll gestalteten Brotzeitplätze luden die Familien zum Verweilen ein, sie konnte sich mit Semmeln und selbstgebackenen Kuchen stärken.

Wir möchten uns bei allen herzlich für diesen tollen Tag bedanken ! Wir hoffen, daß wir viele Familien von unserem Waldkindergarten begeistern konnten und freuen uns die Kinder demnächst bei uns begrüßen zu dürfen.

Und immer daran denken:
Wenn Ihr Kind beim Abholen sauber ist, geben Sie es bitte zurück, denn dann hat es noch nicht gespielt!

 

15 Jahre Waldkindergarten Welden e.V.

Kinderfußstapfen führen durch den Wald von Schwarzbrunn. So viele, dass wir sie nicht mehr zählen können. Auf den Waldwegen, durch Pfützen und Matsch, meterhohe Berghänge hinauf, durchs Dickicht hindurch zu den verwinkeltsten Plätzen im Wald – dort, wo man die schönsten Schätze des Waldes entdeckt zwischen morschem Holz und saftig-grünem Moos: Die Kinder können euch die besten Spielplätze zeigen. Sie kennen den Wald fast so gut wie den wertvollen Inhalt ihrer Hosentaschen und jeden Tag kehren sie mit einem neuen Abenteuer im Gebäck zurück nach Hause.

So ist das nun seit 15 Jahren. Die ersten Kinder von damals haben schon ihren Führerschein und so wie sie ist auch der Kindergarten seinen Kinderschuhen entwachsen: Was als Idee begann, wurde am 23.01.2003 bei einer Versammlung von 13 Mitstreitern im Gasthof Hirsch besiegelt – der Waldkindergarten Welden e.V. wurde gegründet.

Die erfolgreiche Arbeit des Waldkindergarten Welden e.V. war schnell erkennbar, da bereits im 2. Jahr im 5-Tages-Betrieb mehr als 20 Kinder betreut wurden. Seit 2006 gibt es eine 2. Kindergartengruppe. Für die ganz Kleinen, die es schon gar nicht mehr erwarten können, den Wald zu erforschen, ist die Mäusegruppe genau das Richtige: auch sie bekam in den letzten Jahren immer mehr Zuwachs, sodass wir einen 3. Tag anbieten können.

Unser Dank richtet sich an dieser Stelle an alle, die uns in diesen letzten 15 Jahren im Ehrenamt unterstützt haben: Eltern, Elternbeirat, Vorstandschaft und die vielen Helfer und Gönner im Hintergrund. Nicht zuletzt geht unser Dank auch an alle päd. Mitarbeiterinnen des Vereins, die mit viel Engagement die Arbeit mit den Kindern zu ihrer Herzensangelegenheit machen.
Ohne diese hervorragende Zusammenarbeit aller gäbe es diese Oase der Kindheit nicht.

 

Schutzraum

Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN 18.01.2018 09:00 19.01.2018 00:00 Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen um 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) gerechnet werden.

Liebe Eltern,

schade, dass wir heute in den Schutzraum müssen, wenn es endlich mal Schnee hat. Aber die Entwicklung ab 9 Uhr ist mir zu riskant.

Viele Grüße,

Claudia

Mäusegruppe hat am Montag noch Plätze frei!

gebucht werden können max. 2 Tage jeweils von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr

 

Altersgruppe von 2 Jahre bis Kindergarteneintritt

 

 

35 € monatlicher Beitrag je gebuchter Wochentag

 

 

Betreuung durch geschultes Fachpersonal

 

Schnuppertermin vereinbar bei Tina Müller (Gruppenleitung Mäusegruppe) 0176/51266149. Das Handy ist immer vor und während der Mäusetreffen aktiv!

Weitere nützliche Informationen hier auf der Homepage. Einfach mal stöbern!

Der neue Bauwagen der Mäusegruppe!

Die Mäusegruppe des Waldkindergarten Welden hat Einzug in ihren neuen Bauwagen gehalten. Das gute Stück steht seit einigen Tagen im Wald und die kalte Jahreszeit kann kommen. Er ist um einiges größer und hat im Gegensatz zu unserem Vorgängermodell zwei abgetrennte Räume. Wir Mitarbeiter haben einen separaten Materialraum bekommen und die Kinder einen geräumigen Ess- und Bastelraum mit kleinem Ofen, sodass im Winter niemand frieren muss und wir im Trockenen sitzen können.

Bis es soweit war, mussten wir einiges an dem Wagen kindertauglich umgestalten bzw. auch einige Instandhaltungsmaßnahmen durchführen. Viele fleißige Helfer haben mit uns zusammen dafür gesorgt, dass unsere kleinen Mäuse ein neues Nest bekommen haben. Glücklicherweise konnten wir den Bauwagen zum Herrichten am Bauhof in Welden stehen lassen und dort den Strom mitnutzen. Der Wagen wurde an einigen kleinen und größeren Stellen auf Vordermann gebracht. Ein neuer Boden wurde verlegt, die Wände wurden erneuert und gestrichen, Eckbänke, Tische und Regale hielten Einzug und viele kleine liebevolle Details fanden ihren Weg ins „Mäusenest“. Wir waren froh für all die guten Ratschläge und Hilfestellungen und auch für die Eigendynamik die sich im Laufe der Zeit einstellte. Durch unser Großprojekt Bauwagen sind wir näher zusammengerückt und wir freuen uns über die vielen positiven Erfahrungen.

Danke an:

  • Fa Egner aus Unterschöneberg für den Bauwagen
  • Fa Hannweber aus Dettelbach für den Bodenbelag samt Leisten
  • Fa Dieminger aus Emersacker für die neuen Eckleisten außen am Bauwagen
  • Den Mitarbeitern des Bauhof Welden fürs Hochbringen des Bauwagens auf unsere Waldlichtung und für Strom und Platz zum Herrichten
  • Die fleißigen Eltern für ihre Hilfe, ihre Zeit und ihr Engagement

Die Waldmäuse auf Bauwagensuche

Neben unseren beiden Kindergartengruppen gibt es im Waldkindergarten Welden noch eine weitere Gruppe: Die Waldmäuse. Diese Spielgruppe für Kinder ab 2 Jahren bis zum Kindergarteneintritt trifft sich 2x pro Woche für zweieinhalb Stunden, um gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen. Begleitet werden die 13 Kinder von den beiden Erzieherinnen Tina Müller und Bettina Knobel-Langenmaier und Petra Wetzel, die sich liebevoll um die kleinen Mäuse kümmern und mit Geschichten, Liedern und Spiel- und Bastelideen den Vormittag wie im Fluge vergehen lassen. In den letzten Jahren ist die Nachfrage für einen oder zwei Vormittage bei den Waldmäusen sehr gestiegen, sodass wir ab dem Frühjahr 2018 sogar einen 3. Tag anbieten können. Der kleine Bauwagen für die Gruppe platzt jedoch aus allen Nähten. Die Mäuse brauchen ein neues Nest!

Zu diesem Zweck suchen wir einen gut erhaltenen, gebrauchten Bauwagen, Länge 6-8 m.

Wir würden uns freuen, wenn uns jemand weiterhelfen kann. Ansprechpartner: Claudia Grimm, Tel: 08293/951244

Ein Regentag bei den Waldmäusen

Ein Regentag wie er schöner nicht sein könnte und wir haben Freitag – also Waldmäusetag!! Schon bei der Ankunft der Kinder ist uns Betreuern klar, dass wir sie keinesfalls so sauber wieder abgeben werden, wie wir sie bekommen haben und auch, dass wir diesen wuseligen Haufen voller matschiger Kinder nicht in unserem Bauwagen unterbringen können. Also beschließen wir: heute wird gewandert.

Voller Tatendrang macht sich die eine Hälfte auf den Weg, während der andere Teil noch ein wenig zaudert, sich noch beim Verabschieden schwer tut oder einfach noch 1000 Sachen auf den ersten paar Metern entdeckt. Und natürlich bieten auch die im Überfluss vorhandenen Matschpfützen eine willkommene Gelegenheit zu sehen wie hoch Schlamm spritzen kann. Sehr hoch! – wie wir an diesem Tag immer wieder feststellen dürfen. Überhaupt ist es für uns immer wieder interessant mit wieviel Freude und Aufmerksamkeit die Kinder durch den Tag gehen. Nie sehen wir so viele Blumen, Schnecken und sonstiges Getier wie an Waldmäusetagen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und so sind wir an diesem Tag Schatzsucher und Piraten, entern eine Ritterburg und angeln mit Zweigen nach „Asttierchen“ und „Blattwürmern“. Keine Sekunde ist langweilig und als wir nach vielen, vielen Minuten endlich an der Hütte ankommen und unsere Brotzeit vernichten, ist eigentlich schon wieder Zeit um voller Tatendrang aufzubrechen und den gleichen Weg zurück zu marschieren.

Am Ende der zweieinhalb Mäusestunden geben wir einen dreckigen, müden aber auch glücklichen Haufen Kinder bei ihren Eltern ab, die erst mal suchen müssen unter welcher Dreckkruste ihr Waldzwerg steckt. Und wieder einmal denken wir uns, dass es keinen besseren Ort zum Arbeiten gibt, als hier mit den kleinen Waldmäusen!

Viele liebe Grüße,

euer Mäuseteam

 

Spende der lustigen Weiber für den Waldkindergarten

Die lustigen Weiber kennt in Welden inzwischen jeder. Am „glumperten Donnerstag“, dem Weiberfasching, machen sie sich bereits früh morgens auf den Weg ins Rathaus, um den Aktenstaub gehörig aufzuwirbeln und für Stimmung zu sorgen. Ihr Motto ist jedes Jahr ein anderes und erfordert gute Planung im Voraus. Mal als Polizisten, mal als Putzfrauen, Asylsuchende oder Zigeunerinnen verkleidet, taucht das Trio der lustigen Weiber in allen Geschäften und Firmen in Welden auf und geht auf „Krawattenjagd“. Ein lustiges Gstanzl darf dabei nicht fehlen.
„Seit 35 Jahren machen wir das schon“, erzählt Ilse Brüning. Was damals als Spaß im Weiberfasching begann, hat inzwischen ernsten Hintergrund: die Drei sammeln auf ihrem Weg durch Welden für den guten Zweck. Und da der Ort inzwischen so gewachsen ist, fangen Marlene Rinninger, Hilde Reck und Ilse Brüning bereits am Mittwochnachmittag mit ihrer Tour an. „Das ist schon anstrengend, aber es lohnt sich“, erzählen sie stolz. „Und bei den meisten Betrieben, die wir aufsuchen, sind wir willkommen und sie warten schon auf uns!“
Der Fasching ist vorbei. Sie haben Bilanz gezogen und können zufrieden auf „ihre Saison“ zurückblicken. Für unseren Waldkindergarten und einige andere Vereine und Verbände haben sie sich noch einmal getroffen: Heute waren die lustigen Weiber bei uns und haben uns eine Spende von 400 Euro übergeben! Wir freuen uns riesig und sagen ein herzliches Vergelt`s Gott! Und dafür haben die Drei heute mal a Gstanzl von uns bekommen.

 

Kinder, Kinder! Jetzt ist’s Winter!

„Was? – Draußen im Wald? Den ganzen Vormittag lang? Bei diesen Temperaturen? Ihr Armen!“

Das hören Eltern wie Mitarbeiterinnen oft in diesen Tagen. Bei den einen schwingt Bewunderung zwischen den Zeilen, bei anderen eher Mitleid. Doch was treibt uns dazu an, der Kälte zu trotzen und unsere Kinder trotzdem raus zu schicken bei eisigen Temperaturen, bei denen mir die Finger morgens um halb 8 selbst auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Sammelpunkt weh tun, hätte ich keine Handschuhe an. Fürsorglich eingepackt in mehreren Schichten trudeln die ersten Kinder ein. Ich werfe einen prüfenden Blick auf die Kinderschar: Nein. Unglücklich sehen sie nicht aus. Ich schaue in strahlende Kinderaugen. Manche von ihnen vielleicht noch etwas verschlafen, aber die frische Luft macht selbst die größten Schlafmützen schnell munter. Ein Vater schüttelt schelmisch einen schneebedeckten Zweig und lachend beginnen die Kinder eine Schneeballschlacht. Wie eine Schar junger Hundewelpen tollen die Jungen und Mädchen im Schnee herum – ein bisschen wilder als sonst vielleicht. Ich beobachte sie und mir fällt das Sprichwort ein: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.“ Die Kinder haben es verstanden: Wenn ich mich bewege, wird mir warm. Dann geht’s los auf unsere Lichtung. Der knirschende Schnee unter unseren festen Schuhen durchbricht die Stille des Waldes. Da! Drei Eichhörnchen turnen übermutig zwischen den Bäumen herum – der Hunger hat sie für kurze Zeit aus ihrem Kobel gelockt und erweckt die leise Winterwelt zum Leben. Minutenlang stehen wir still und schauen diesem lustigen Treiben zu. Im Morgenkreis singen wir ein Bewegungslied vom Schneemann und erwartungsvoll fragen uns die Kinder, ob wir noch zum Schlittenberg gehen. – Keine Frage! Aber zunächst verhelfen wir noch ein paar wenigen Kindern zu besserer Laune: sie dürfen beim Feuer machen im Tipi helfen und schleppen mit großem Eifer gespaltenes Holz herbei. Beim Anblick des knisternden Feuers hellen sich ihre Gesichter auf. Wohlige Wärme macht sich breit im Tipi und zur Brotzeit sitzen alle ums Lagerfeuer und die roten Bäckchen der Kinder leuchten im Schein des Feuers. Draußen hat sich der Nebel verzogen. Die Sonne schickt ihre kurzen Strahlen durch die kahlen Äste. Ein leichter Windhauch lässt etwas Schneestaub herabrieseln. Ein Kind ruft: „Uuii, das sieht aus wie kleine Diamanten!“ Ich lächle und innerlich freue ich mich: Dass eine Dreijährige ihre Umwelt so intensiv erlebt, ist für mich in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Selbstverständlich sind im Wald nur wenige Dinge: Die Wärme ist das eine. Kein fließendes Wasser. Kein Strom. Keine Toilette, wie wir sie uns normaler Weise so vorstellen. Die Komfortzone sieht anders aus. Was wir den Kindern mitgeben können ist, unsere komfortable Welt schätzen zu lernen, Überfluss nicht im Übermaß zu beanspruchen, den Grundstock zu schaffen für ein ressourcenorientiertes Leben und unsere Umwelt mit wachen Sinnen wahrzunehmen. Und so sage ich aus vollem Herzen: „Uns geht’s gut im Wald – auch bei diesen Minustemperaturen. Kinder, Kinder. Jetzt ist‘s Winter. Jetzt liegt Schnee. Ist das schee!“