Archiv des Autors: Tanja Schönheits
Regenbogentag – Abschied vom Waldkindergarten
Der Regenbogentag ist der letzte Tag eines Kindergartenjahres im Waldkindergarten. Das ist ein besonderer Tag. Einmal, weil Ferien sind und zum anderen, weil für die Vorschulkinder ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Deshalb ist schon seit Wochen eine gewisse Aufregung und Aufbruchstimmung zu spüren, begleitet von Freude und auch etwas Wehmut bei allen Kindern.
Gemeinsam feiern die beiden Kindergartengruppen den Abschied.

Ein Kasperletheater sorgt für viel Freude und jedes Vorschulkind bekommt vom Kasperle und seinem Gehilfen dem Bären ein kleines Geschenk überreicht.
Die Vorschulkinder haben für jede Gruppe ein Spielebrett gestaltet. Zum Beispiel „Waldkind-ärgere-dich-nicht“ und „Suppentag“. Diese Spiele wurden begeistert in Empfang genommen. Ab dem neuen Kindergartenjahr werden sie regelmäßig auf den Lichtungen im Wald gespielt werden.
Das Waldkindergartenteam freut sich über zahlreiche und liebevoll gestaltete Geschenke der Vorschulkinder und deren Eltern.
Vielen herzlichen Dank!
Nun ist es Zeit zu gehen …
Die Kinder, die noch bleiben stehen Spalier und alle singen gemeinsam das „Regenbogenlied“. Die Vorschulkinder laufen durch Regenbogen, Seifenblasen und die Spalierstehenden- Kinder hinaus aus dem Waldkindergarten, hinein in einen neuen Lebensabschnitt. Wir wünschen euch alles Gute!

Das Waldkindergartenteam bedankt sich bei allen Eltern für ein wertschätzendes Kindergartenjahr, wünscht allen erholsame Tage und den Vorschulkindern einen angenehmen Start in die Schule.
Erzieher (m/w/d) oder eine Fachkraft mit vergleichbarer Qualifikation (m/w/d) als Gruppenleitung gesucht
Stellenausschreibung
Der Markt Welden sucht
für den Waldkindergarten Welden
(2 Kindergartengruppen / 1 altersgeöffnete Gruppe)
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
einen Erzieher (m/w/d) oder eine Fachkraft mit vergleichbarer Qualifikation (m/w/d) als Gruppenleitung
Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 35 Stunden und setzt sich aus circa 28 Std. Betreuungszeit im Wald und 7 Std. Verfügungszeit im Büro zu Hause zusammen.
Ihr Profil
- erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als pädagogische Fachkraft (Erzieher/in oder vergleichbare Ausbildung)
- Liebe zur Natur und offen für einen alternativen Arbeitsplatz im Outdoor-Bereich
- Identifikation mit dem waldpädagogischen Ansatz
- selbständiges Arbeiten
- Team- und Konfliktfähigkeit
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Familien
- einfühlsamer, ressourcenorientierter und wertschätzender Umgang mit Kindern
Wir bieten
- eine tarifliche Vergütung nach TVöD
- Jahressonderzahlung
- Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst
- JobRad
- adäquate Einarbeitungszeit in die waldpädagogische Arbeitsweise
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Flexible Verfügungszeit zu Hause
- Traumjob mit netten Kolleg*innen an der frischen Luft
- Qualifizierungsmaßnahmen, Fortbildungen und bei Bedarf Supervision sowie
- ein Arbeitsumfeld, in dem Initiative und Ideen willkommen sind
Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Gerne zeigen wir Ihnen unsere Einrichtung vor Ort und können ins Gespräch kommen.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis 29.07.2026 mit aussagekräftigen Unterlagen
per E-Mail als PDF-Datei: personalamt@vg-welden.de
oder: Markt Welden; Personalamt, Marktplatz 1, 86465 Welden
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leitung Frau Böhnert (Tel.: 0160/5578233 ab 14 Uhr) oder das Personalamt der Verwaltungsgemeinschaft Welden (Tel.: 08293/699-24) gerne zur Verfügung.
Maitanz des Waldkindergarten Welden
Der Sage nach, flogen Hexen auf ihren Besen in der Nacht zum 1. Mai zum Blocksberg, gemeint ist der Brocken im Harz. Der Platz wurde festlich geschmückt und ein großes Feuer wurde in der Mitte entzündet. Um dieses Feuer tanzten dann die Hexen ausgelassen die ganze Nacht.
Traditionell wird heute noch so der Winter vertrieben und der Frühling begrüßt. Der Mythos der Walpurgisnacht ist auf die heidnischen Frühlingsfeste zurückzuführen. Heute wird der Brauch vielerorts „Tanz in den Mai“ oder „Maifeier“ genannt.
Das Thema der Zauberei und Hexerei, der Walpurgisnacht hat der Waldkindergarten Welden für den diesjährigen Tanz in den Mai aufgriffen und am 30.04.26 bei der Maifeier aufgeführt.

Die moderne keltische Musik führte durch die Aufführung und erzeugte ab dem ersten Klang ein Gefühl von Hexerei, Zauberei und „Gänsehaut“.
Als erstes flogen die Hexen und Zauberer mit ihren Besen ums Feuer und kehrten den Winter aus. Hierbei wurden sie anschließend von den Hexen- und Zauberlehrlingen mit Fackeln unterstützt. Katzen durften bei diesem Geschehen nicht fehlen und so schlichen sie durch alle anderen hinzudurch. Kurze Choreografien umrahmten und untermalten das Geschehen.
Mit ca. 40 Kindern war die „Bühne“ rund um den Maibaum gut gefüllt und der Zauberspruch zum Ende zeigte große Wirkung als „hex hex“ plötzlich Seifenblasen über alle hinweg flogen.

Jeder schlüpfte in seine Rolle als eine Art von Darsteller. Ob Hexe, Zauberer, Lehrling, Katze oder Zuschauer, jeder ist wichtig und trägt seinen Teil zum Ganzen bei. Das hilft beim Knüpfen und stärken sozialer Kontakte und bringt in diesem Bereich die Erfahrung, dass ein Zusammenhalt auch in großen Gruppen möglich ist und ein tolles, bereicherndes Erlebnis birgt. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, das Vertrauen zu anderen schlicht, das Zugehörigkeitsgefühl.
Der Osterhase bei uns zu Besuch
… und dann …
… sitzt da echt der Osterhase!!!
Unter unserem gelben Bauwagen, boah.
Aufgrund dieser Dringlichkeit, bereiteten wir eilig unsere Osternester vor. Wir steckten etwas Heu hinein und stellten auf jeden Klotz im Tipi ein Nest. Weil, da ist es trocken und windstill und der (gesichtete) Osterhase kann hoffentlich in aller Ruhe unsere Nester befüllen.
Befüllte Nester und …
Schon beim Ankommen auf der Lichtung am nächsten Tag, vor dem aufhängen unserer Rucksäcke, wussten wir, der Osterhase war da!!! Es waren nämlich zahlreiche neue Sandeimer auf der Lichtung versteckt.
… was für ein Start in den Tag ?.
Nach dem Morgenkreis schauten wir ins Tipi zu unseren bereitgestellten Nestern und … tatsächlich, welche eine Freude, die Nester waren gefüllt. So aßen wir schon um 9 Uhr ein kleines leckeres Schokoladenei.
… ein leckeres Osterfrühstück
Zur Brotzeit brannte im Tipi ein großes wärmendes Feuer und draußen, vor dem Tipi war das herrliche, vielfältige Osterfrühstück als Buffet hergerichtet. Es war bunt gemischt und für jeden Geschmack etwas dabei. Wir ließen es uns schmecken und schlemmten vor uns hin. So dauerte der Osterbrunch länger als eine normale Brotzeit.
Vielen Dank an alle,
die die vielen Köstlichkeiten vorbereitet haben!
Wir wünschen allen FROHE OSTERN !!!
… der Osterhase, der möglicherweise unterm Bauwagen wohnt hat übrigens auch etwas bekommen.
Der Schlittenberg
Selbstverständlich war, dass wir bei soviel Schnee wieder zum Schlittenberg wollten.
Wieder mitten durch den Wald. Der Weg war durch den Schnee etwas beschwerlich, da wir mit jedem Schritt im Schnee versanken. So stapften wir steil bergauf, über gefrorene Pfützen, vorbei an Hasen- und Fuchsspuren, während die Sonnenstrahlen immer kräftiger wurden.
Freudig kamen wir nach einer anstrengenden Wanderung endlich am Schlittenberg an und wir hatten erstaunlicherweise wieder viel Kraft in den Beinen.

… und so rasten wir auf gefrorener Piste, schneller als gewohnt, den Hang hinab.

… auch hier war „Der Weg das Ziel“, denn egal ob durch den Wald zu stapfen oder den Schlittenberg zum X-ten Male hinaufzulaufen, Begeisterung, Grenzerfahrungen, Zusammenhalte und vieles mehr sind unsere Begleiter.
Der Weg ist das Ziel
Was für eine wunderschöne Überraschung, als wir in den Wald ankamen! So viel Schnee überall…
Bereits am Bringplatz hat es in allen Richtungen gewuselt: Die Begeisterung und die Freude waren nicht zu übersehen. Die Kinder haben gleich damit begonnen, eine Schneeballschlacht zu organisieren und im Nu wurde ein Schneemann gebaut.

Die Begeisterung war weiterhin auf dem Weg zur Lichtung zu spüren. So viele Wahrnehmungen waren da zu spüren: Wie fühlt sich der Schnee heute an? Wie ist seine Struktur? Was kann man damit bauen?

Die Kinder haben schnell herausgefunden, dass dank der tollen Schneekonsistenz sich nicht nur stabile Kugeln formen lassen, sondern auch riesige Schneebälle entstehen können.

Je länger die Bälle im Schnee gerollt wurden, desto schwerer und schwieriger sind sie geworden. Es war teilweise unmöglich, sie alleine rollen zu lassen. Die Kinder haben deshalb verschiedene Methoden ausprobiert:
- die Oberfläche glatt gemacht, damit der Ball besser rollen kann
- mit dem Fuß geschoben
- ein Team gebildet; nach dem Motto „zu zweit bzw. zu dritt läuft es besser“
Letztendlich nachdem die Bälle so riesig groß und so schwer geworden waren, dass die Kinder sie nicht mehr bewegen konnten, kam die Frage: „Was macht man aus den Bällen?“ „Wir können sie doch nicht mitten im Weg stehen lassen!“ Es wurde gemeinsam entschieden, eine Reihe auf der Seite zu bilden…

Etwas kleinere und beweglichere Bälle wurden am Hang heruntergekullert. Die Kinder wollten vor allem sehen, wie schnell die Bälle rollen konnten. Leider sind sie schnell von kleinen Bäumchen gebremst worden…
Mit den Kindern haben wir erleben dürfen, was es tatsächlich bedeutet „Der Weg ist das Ziel“
Der Weg zur Lichtung war an diesem Tag eine kleine Reise, die mit
- Begeisterung und Freude
- Sinnlicher Wahrnehmung
- Voller Energie und körperlicher Anstrengung
- Motivation, etwas auszuprobieren
- Hilfsbereitschaft und Zusammenwirken
- Fantasie
- Erreichen seiner eigenen körperlichen Grenzen
verbunden war.





