Selbstverständlich war, dass wir bei soviel Schnee wieder zum Schlittenberg wollten.
Wieder mitten durch den Wald. Der Weg war durch den Schnee etwas beschwerlich, da wir mit jedem Schritt im Schnee versanken. So stapften wir steil bergauf, über gefrorene Pfützen, vorbei an Hasen- und Fuchsspuren, während die Sonnenstrahlen immer kräftiger wurden.
Freudig kamen wir nach einer anstrengenden Wanderung endlich am Schlittenberg an und wir hatten erstaunlicherweise wieder viel Kraft in den Beinen.
… und so rasten wir auf gefrorener Piste, schneller als gewohnt, den Hang hinab.
… auch hier war „Der Weg das Ziel“, denn egal ob durch den Wald zu stapfen oder den Schlittenberg zum X-ten Male hinaufzulaufen, Begeisterung, Grenzerfahrungen, Zusammenhalte und vieles mehr sind unsere Begleiter.
Was für eine wunderschöne Überraschung, als wir in den Wald ankamen! So viel Schnee überall…
Bereits am Bringplatz hat es in allen Richtungen gewuselt: Die Begeisterung und die Freude waren nicht zu übersehen. Die Kinder haben gleich damit begonnen, eine Schneeballschlacht zu organisieren und im Nu wurde ein Schneemann gebaut.
Schneeballweitwurf und Üben der Treffsicherheit bzw. Wurfrichtung
Die Begeisterung war weiterhin auf dem Weg zur Lichtung zu spüren. So viele Wahrnehmungen waren da zu spüren: Wie fühlt sich der Schnee heute an? Wie ist seine Struktur? Was kann man damit bauen?
Blumen im Winter
Die Kinder haben schnell herausgefunden, dass dank der tollen Schneekonsistenz sich nicht nur stabile Kugeln formen lassen, sondern auch riesige Schneebälle entstehen können.
Je länger die Bälle im Schnee gerollt wurden, desto schwerer und schwieriger sind sie geworden. Es war teilweise unmöglich, sie alleine rollen zu lassen. Die Kinder haben deshalb verschiedene Methoden ausprobiert:
die Oberfläche glatt gemacht, damit der Ball besser rollen kann
mit dem Fuß geschoben
ein Team gebildet; nach dem Motto „zu zweit bzw. zu dritt läuft es besser“
Letztendlich nachdem die Bälle so riesig groß und so schwer geworden waren, dass die Kinder sie nicht mehr bewegen konnten, kam die Frage: „Was macht man aus den Bällen?“ „Wir können sie doch nicht mitten im Weg stehen lassen!“ Es wurde gemeinsam entschieden, eine Reihe auf der Seite zu bilden…
Etwas kleinere und beweglichere Bälle wurden am Hang heruntergekullert. Die Kinder wollten vor allem sehen, wie schnell die Bälle rollen konnten. Leider sind sie schnell von kleinen Bäumchen gebremst worden…
Mit den Kindern haben wir erleben dürfen, was es tatsächlich bedeutet „Der Weg ist das Ziel“
Der Weg zur Lichtung war an diesem Tag eine kleine Reise, die mit