Elternbeiratswahl für das Kindergartenjahr 2017/2018

Am 21.09.2017 wurde der neue Waldkindergarten – Elternbeirat für das Kindergartenjahr 2017/18 gewählt. Die diesjährigen Elternbeirätinnen sind (von links): Karin Müller (1. Kassiererin), Marion Haidn (1. Vorsitzende), Diana Glaß (1. Schriftführerin), Alexandra Karl (2. Schriftführerin), Marion Lichtenstern (2. Vorsitzende), Beate Paintner (2. Kassiererin). Kindergartenleiterin Claudia Grimm sowie die Vorstandschaft freuen sich über so viel Engagement und auf eine sicherlich wieder gute und effektive Zusammenarbeit. Danke, dass ihr im Elternbeirat dabei seid!

Baumpfleger auf der Lichtung

Am Donnerstag den 28.9.17 besuchte uns Hr. Benedikt Kraus von der Firma B.K. Baumpflege aus Reutern im Wald auf unserer Lichtung.

Er holte mit seiner Baumkletter Technik einen herunterhängenden Ast von einem zentral stehenden Baum und machte unseren Spielbereich somit ein ganzes Stück sicherer. Für alle anwesenden Kinder war es zudem ein spannendes und interessantes Erlebnis.

Ein großes Dankeschön von allen Kindern, Eltern und dem Team vom Waldkindergarten Welden

Ferienprogramm 2017

Am Freitag, den 8. September machten sich 29 Kinder und 4 Eltern auf den Weg mit Waldo und seinen Freunden ein Abenteuer zu erleben. Unterwegs wurde eine Geschichte gelesen und dazu ein Zaubertrank getrunken, Traumfänger gebastelt, Monster aus Salzteig an Bäume geklebt und der Müll auf dem Weg eingesammelt.
Sehr schön zu beobachten war, wie ein paar ehemalige Waldkindergarten Kinder Plätze wieder erkannten und Geschichten aus Ihrer Zeit im Wald erzählten.
Wir freuen uns schon alle auf nächstes Jahr!

Die Waldmäuse auf Bauwagensuche

Neben unseren beiden Kindergartengruppen gibt es im Waldkindergarten Welden noch eine weitere Gruppe: Die Waldmäuse. Diese Spielgruppe für Kinder ab 2 Jahren bis zum Kindergarteneintritt trifft sich 2x pro Woche für zweieinhalb Stunden, um gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen. Begleitet werden die 13 Kinder von den beiden Erzieherinnen Tina Müller und Bettina Knobel-Langenmaier und Petra Wetzel, die sich liebevoll um die kleinen Mäuse kümmern und mit Geschichten, Liedern und Spiel- und Bastelideen den Vormittag wie im Fluge vergehen lassen. In den letzten Jahren ist die Nachfrage für einen oder zwei Vormittage bei den Waldmäusen sehr gestiegen, sodass wir ab dem Frühjahr 2018 sogar einen 3. Tag anbieten können. Der kleine Bauwagen für die Gruppe platzt jedoch aus allen Nähten. Die Mäuse brauchen ein neues Nest!

Zu diesem Zweck suchen wir einen gut erhaltenen, gebrauchten Bauwagen, Länge 6-8 m.

Wir würden uns freuen, wenn uns jemand weiterhelfen kann. Ansprechpartner: Claudia Grimm, Tel: 08293/951244

Ein Regentag bei den Waldmäusen

Ein Regentag wie er schöner nicht sein könnte und wir haben Freitag – also Waldmäusetag!! Schon bei der Ankunft der Kinder ist uns Betreuern klar, dass wir sie keinesfalls so sauber wieder abgeben werden, wie wir sie bekommen haben und auch, dass wir diesen wuseligen Haufen voller matschiger Kinder nicht in unserem Bauwagen unterbringen können. Also beschließen wir: heute wird gewandert.

Voller Tatendrang macht sich die eine Hälfte auf den Weg, während der andere Teil noch ein wenig zaudert, sich noch beim Verabschieden schwer tut oder einfach noch 1000 Sachen auf den ersten paar Metern entdeckt. Und natürlich bieten auch die im Überfluss vorhandenen Matschpfützen eine willkommene Gelegenheit zu sehen wie hoch Schlamm spritzen kann. Sehr hoch! – wie wir an diesem Tag immer wieder feststellen dürfen. Überhaupt ist es für uns immer wieder interessant mit wieviel Freude und Aufmerksamkeit die Kinder durch den Tag gehen. Nie sehen wir so viele Blumen, Schnecken und sonstiges Getier wie an Waldmäusetagen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und so sind wir an diesem Tag Schatzsucher und Piraten, entern eine Ritterburg und angeln mit Zweigen nach „Asttierchen“ und „Blattwürmern“. Keine Sekunde ist langweilig und als wir nach vielen, vielen Minuten endlich an der Hütte ankommen und unsere Brotzeit vernichten, ist eigentlich schon wieder Zeit um voller Tatendrang aufzubrechen und den gleichen Weg zurück zu marschieren.

Am Ende der zweieinhalb Mäusestunden geben wir einen dreckigen, müden aber auch glücklichen Haufen Kinder bei ihren Eltern ab, die erst mal suchen müssen unter welcher Dreckkruste ihr Waldzwerg steckt. Und wieder einmal denken wir uns, dass es keinen besseren Ort zum Arbeiten gibt, als hier mit den kleinen Waldmäusen!

Viele liebe Grüße,

euer Mäuseteam

 

Ich will zur Feuerwehr…

Für die Kinder des Waldkindergartens Welden ist die Begegnung mit Feuer im Winter nichts Unbekanntes. Es wärmt an kalten Tagen und ist somit „gut“. Auch dass es „böses“ Feuer gibt und entsprechende Fachleute zur Bekämpfung ist ausreichend bekannt. So machten sich die Kinder an einem Freitagvormittag auf den Weg, um mehr über die Arbeit der Feuerwehr zu erfahren. Sie wurden vom 1. Kommandant der FFW Welden, Herrn Markus Poll und Herrn Christoph Bogner, herzlichst empfangen. Im Schulungsraum der Feuerwehr hörten die Kinder, wie man sich verhalten sollte, wenn es brennt und was alles geschieht, bis die Feuerwehrleute beim Brand ankommen.

Besonders interessiert haben sich die Kinder für die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute. Das Atemschutzgerät mit seinen „komischen“ Geräuschen war dabei ein ganz wichtiges Thema. Weil die Kinder noch viel mehr sehen und wissen wollten, zog sich das Ende der Veranstaltung und der Abschied von der Feuerwehr länger hin.

Die Waldkindergartenkinder bedankten sich für diesen spannenden und informativen Vormittag mit einem Lied über die Feuerwehr und einer selbstgebastelten Collage. Zum krönenden Abschluss durften alle Kindergartenkinder im Feuerwehrauto Platz nehmen und wurden zurück in den Kindergarten gefahren.

 

Spende der lustigen Weiber für den Waldkindergarten

Die lustigen Weiber kennt in Welden inzwischen jeder. Am „glumperten Donnerstag“, dem Weiberfasching, machen sie sich bereits früh morgens auf den Weg ins Rathaus, um den Aktenstaub gehörig aufzuwirbeln und für Stimmung zu sorgen. Ihr Motto ist jedes Jahr ein anderes und erfordert gute Planung im Voraus. Mal als Polizisten, mal als Putzfrauen, Asylsuchende oder Zigeunerinnen verkleidet, taucht das Trio der lustigen Weiber in allen Geschäften und Firmen in Welden auf und geht auf „Krawattenjagd“. Ein lustiges Gstanzl darf dabei nicht fehlen.
„Seit 35 Jahren machen wir das schon“, erzählt Ilse Brüning. Was damals als Spaß im Weiberfasching begann, hat inzwischen ernsten Hintergrund: die Drei sammeln auf ihrem Weg durch Welden für den guten Zweck. Und da der Ort inzwischen so gewachsen ist, fangen Marlene Rinninger, Hilde Reck und Ilse Brüning bereits am Mittwochnachmittag mit ihrer Tour an. „Das ist schon anstrengend, aber es lohnt sich“, erzählen sie stolz. „Und bei den meisten Betrieben, die wir aufsuchen, sind wir willkommen und sie warten schon auf uns!“
Der Fasching ist vorbei. Sie haben Bilanz gezogen und können zufrieden auf „ihre Saison“ zurückblicken. Für unseren Waldkindergarten und einige andere Vereine und Verbände haben sie sich noch einmal getroffen: Heute waren die lustigen Weiber bei uns und haben uns eine Spende von 400 Euro übergeben! Wir freuen uns riesig und sagen ein herzliches Vergelt`s Gott! Und dafür haben die Drei heute mal a Gstanzl von uns bekommen.

 

Kinder, Kinder! Jetzt ist’s Winter!

„Was? – Draußen im Wald? Den ganzen Vormittag lang? Bei diesen Temperaturen? Ihr Armen!“

Das hören Eltern wie Mitarbeiterinnen oft in diesen Tagen. Bei den einen schwingt Bewunderung zwischen den Zeilen, bei anderen eher Mitleid. Doch was treibt uns dazu an, der Kälte zu trotzen und unsere Kinder trotzdem raus zu schicken bei eisigen Temperaturen, bei denen mir die Finger morgens um halb 8 selbst auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Sammelpunkt weh tun, hätte ich keine Handschuhe an. Fürsorglich eingepackt in mehreren Schichten trudeln die ersten Kinder ein. Ich werfe einen prüfenden Blick auf die Kinderschar: Nein. Unglücklich sehen sie nicht aus. Ich schaue in strahlende Kinderaugen. Manche von ihnen vielleicht noch etwas verschlafen, aber die frische Luft macht selbst die größten Schlafmützen schnell munter. Ein Vater schüttelt schelmisch einen schneebedeckten Zweig und lachend beginnen die Kinder eine Schneeballschlacht. Wie eine Schar junger Hundewelpen tollen die Jungen und Mädchen im Schnee herum – ein bisschen wilder als sonst vielleicht. Ich beobachte sie und mir fällt das Sprichwort ein: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.“ Die Kinder haben es verstanden: Wenn ich mich bewege, wird mir warm. Dann geht’s los auf unsere Lichtung. Der knirschende Schnee unter unseren festen Schuhen durchbricht die Stille des Waldes. Da! Drei Eichhörnchen turnen übermutig zwischen den Bäumen herum – der Hunger hat sie für kurze Zeit aus ihrem Kobel gelockt und erweckt die leise Winterwelt zum Leben. Minutenlang stehen wir still und schauen diesem lustigen Treiben zu. Im Morgenkreis singen wir ein Bewegungslied vom Schneemann und erwartungsvoll fragen uns die Kinder, ob wir noch zum Schlittenberg gehen. – Keine Frage! Aber zunächst verhelfen wir noch ein paar wenigen Kindern zu besserer Laune: sie dürfen beim Feuer machen im Tipi helfen und schleppen mit großem Eifer gespaltenes Holz herbei. Beim Anblick des knisternden Feuers hellen sich ihre Gesichter auf. Wohlige Wärme macht sich breit im Tipi und zur Brotzeit sitzen alle ums Lagerfeuer und die roten Bäckchen der Kinder leuchten im Schein des Feuers. Draußen hat sich der Nebel verzogen. Die Sonne schickt ihre kurzen Strahlen durch die kahlen Äste. Ein leichter Windhauch lässt etwas Schneestaub herabrieseln. Ein Kind ruft: „Uuii, das sieht aus wie kleine Diamanten!“ Ich lächle und innerlich freue ich mich: Dass eine Dreijährige ihre Umwelt so intensiv erlebt, ist für mich in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Selbstverständlich sind im Wald nur wenige Dinge: Die Wärme ist das eine. Kein fließendes Wasser. Kein Strom. Keine Toilette, wie wir sie uns normaler Weise so vorstellen. Die Komfortzone sieht anders aus. Was wir den Kindern mitgeben können ist, unsere komfortable Welt schätzen zu lernen, Überfluss nicht im Übermaß zu beanspruchen, den Grundstock zu schaffen für ein ressourcenorientiertes Leben und unsere Umwelt mit wachen Sinnen wahrzunehmen. Und so sage ich aus vollem Herzen: „Uns geht’s gut im Wald – auch bei diesen Minustemperaturen. Kinder, Kinder. Jetzt ist‘s Winter. Jetzt liegt Schnee. Ist das schee!“

 

Christbaumschmücken im Gasthof Hirsch

Am 15. Dezember machten sich wie jedes Jahr die Vorschulkinder auf den Weg zum Gasthof Hirsch, um dort den Weihnachtsbaum im Wintergarten zu schmücken. Leuchtende Augen gab es bei den Kindern, als sie Kartons mit Christbaumschmuck durchstöberten und ihre selbst gebastelten Sterne einen Platz am Baum fanden.Als der Baum fertig geschmückt war, sangen die Kinder das Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“.Anschließend wurden sie von Herrn Kugelmann mit leckeren Tortellini und Spätzle mit Soße verwöhnt.Nach dem liebevoll zubereiteten Essen machten sich die Kinder wieder gestärkt und fröhlich auf den Weg zurück in den Wald.Wir bedanken uns recht herzlich bei der Familie Klemens Kugelmann, die uns jedes Jahr so herzlich aufnimmt.