Was für eine wunderschöne Überraschung, als wir in den Wald ankamen! So viel Schnee überall…
Bereits am Bringplatz hat es in allen Richtungen gewuselt: Die Begeisterung und die Freude waren nicht zu übersehen. Die Kinder haben gleich damit begonnen, eine Schneeballschlacht zu organisieren und im Nu wurde ein Schneemann gebaut.

Die Begeisterung war weiterhin auf dem Weg zur Lichtung zu spüren. So viele Wahrnehmungen waren da zu spüren: Wie fühlt sich der Schnee heute an? Wie ist seine Struktur? Was kann man damit bauen?

Die Kinder haben schnell herausgefunden, dass dank der tollen Schneekonsistenz sich nicht nur stabile Kugeln formen lassen, sondern auch riesige Schneebälle entstehen können.

Je länger die Bälle im Schnee gerollt wurden, desto schwerer und schwieriger sind sie geworden. Es war teilweise unmöglich, sie alleine rollen zu lassen. Die Kinder haben deshalb verschiedene Methoden ausprobiert:
- die Oberfläche glatt gemacht, damit der Ball besser rollen kann
- mit dem Fuß geschoben
- ein Team gebildet; nach dem Motto „zu zweit bzw. zu dritt läuft es besser“
Letztendlich nachdem die Bälle so riesig groß und so schwer geworden waren, dass die Kinder sie nicht mehr bewegen konnten, kam die Frage: „Was macht man aus den Bällen?“ „Wir können sie doch nicht mitten im Weg stehen lassen!“ Es wurde gemeinsam entschieden, eine Reihe auf der Seite zu bilden…

Etwas kleinere und beweglichere Bälle wurden am Hang heruntergekullert. Die Kinder wollten vor allem sehen, wie schnell die Bälle rollen konnten. Leider sind sie schnell von kleinen Bäumchen gebremst worden…
Mit den Kindern haben wir erleben dürfen, was es tatsächlich bedeutet „Der Weg ist das Ziel“
Der Weg zur Lichtung war an diesem Tag eine kleine Reise, die mit
- Begeisterung und Freude
- Sinnlicher Wahrnehmung
- Voller Energie und körperlicher Anstrengung
- Motivation, etwas auszuprobieren
- Hilfsbereitschaft und Zusammenwirken
- Fantasie
- Erreichen seiner eigenen körperlichen Grenzen
verbunden war.