Der Sage nach, flogen Hexen auf ihren Besen in der Nacht zum 1. Mai zum Blocksberg, gemeint ist der Brocken im Harz. Der Platz wurde festlich geschmückt und ein großes Feuer wurde in der Mitte entzündet. Um dieses Feuer tanzten dann die Hexen ausgelassen die ganze Nacht.
Traditionell wird heute noch so der Winter vertrieben und der Frühling begrüßt. Der Mythos der Walpurgisnacht ist auf die heidnischen Frühlingsfeste zurückzuführen. Heute wird der Brauch vielerorts „Tanz in den Mai“ oder „Maifeier“ genannt.
Das Thema der Zauberei und Hexerei, der Walpurgisnacht hat der Waldkindergarten Welden für den diesjährigen Tanz in den Mai aufgriffen und am 30.04.26 bei der Maifeier aufgeführt.

Die moderne keltische Musik führte durch die Aufführung und erzeugte ab dem ersten Klang ein Gefühl von Hexerei, Zauberei und „Gänsehaut“.
Als erstes flogen die Hexen und Zauberer mit ihren Besen ums Feuer und kehrten den Winter aus. Hierbei wurden sie anschließend von den Hexen- und Zauberlehrlingen mit Fackeln unterstützt. Katzen durften bei diesem Geschehen nicht fehlen und so schlichen sie durch alle anderen hinzudurch. Kurze Choreografien umrahmten und untermalten das Geschehen.
Mit ca. 40 Kindern war die „Bühne“ rund um den Maibaum gut gefüllt und der Zauberspruch zum Ende zeigte große Wirkung als „hex hex“ plötzlich Seifenblasen über alle hinweg flogen.

Jeder schlüpfte in seine Rolle als eine Art von Darsteller. Ob Hexe, Zauberer, Lehrling, Katze oder Zuschauer, jeder ist wichtig und trägt seinen Teil zum Ganzen bei. Das hilft beim Knüpfen und stärken sozialer Kontakte und bringt in diesem Bereich die Erfahrung, dass ein Zusammenhalt auch in großen Gruppen möglich ist und ein tolles, bereicherndes Erlebnis birgt. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, das Vertrauen zu anderen schlicht, das Zugehörigkeitsgefühl.




























































