Regenbogentag – Abschied vom Waldkindergarten

Der Regenbogentag ist der letzte Tag eines Kindergartenjahres im Waldkindergarten. Das ist ein besonderer Tag. Einmal, weil Ferien sind und zum anderen, weil für die Vorschulkinder ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Deshalb ist schon seit Wochen eine gewisse Aufregung und Aufbruchstimmung zu spüren, begleitet von Freude und auch etwas Wehmut bei allen Kindern.

Gemeinsam feiern die beiden Kindergartengruppen den Abschied.

Ein Kasperletheater sorgt für viel Freude und jedes Vorschulkind bekommt vom Kasperle und seinem Gehilfen dem Bären ein kleines Geschenk überreicht.

Die Vorschulkinder haben für jede Gruppe ein Spielebrett gestaltet. Zum Beispiel „Waldkind-ärgere-dich-nicht“ und „Suppentag“. Diese Spiele wurden begeistert in Empfang genommen. Ab dem neuen Kindergartenjahr werden sie regelmäßig auf den Lichtungen im Wald gespielt werden.

Das Waldkindergartenteam freut sich über zahlreiche und liebevoll gestaltete Geschenke der Vorschulkinder und deren Eltern.

Vielen herzlichen Dank!

Nun ist es Zeit zu gehen …

Die Kinder, die noch bleiben stehen Spalier und alle singen gemeinsam das „Regenbogenlied“. Die Vorschulkinder laufen durch Regenbogen, Seifenblasen und die Spalierstehenden- Kinder hinaus aus dem Waldkindergarten, hinein in einen neuen Lebensabschnitt. Wir wünschen euch alles Gute!

Das Waldkindergartenteam bedankt sich bei allen Eltern für ein wertschätzendes Kindergartenjahr, wünscht allen erholsame Tage und den Vorschulkindern einen angenehmen Start in die Schule.

Erzieher (m/w/d) oder eine Fachkraft mit vergleichbarer Qualifikation (m/w/d) als Gruppenleitung gesucht

Stellenausschreibung

Der Markt Welden sucht
für den Waldkindergarten Welden
(2 Kindergartengruppen / 1 altersgeöffnete Gruppe)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen Erzieher (m/w/d) oder eine Fachkraft mit vergleichbarer Qualifikation (m/w/d) als Gruppenleitung


Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 35 Stunden und setzt sich aus circa 28 Std. Betreuungszeit im Wald und 7 Std. Verfügungszeit im Büro zu Hause zusammen.

Ihr Profil

  • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als pädagogische Fachkraft (Erzieher/in oder vergleichbare Ausbildung)
  • Liebe zur Natur und offen für einen alternativen Arbeitsplatz im Outdoor-Bereich
  • Identifikation mit dem waldpädagogischen Ansatz
  • selbständiges Arbeiten
  • Team- und Konfliktfähigkeit
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Familien
  • einfühlsamer, ressourcenorientierter und wertschätzender Umgang mit Kindern

Wir bieten

  • eine tarifliche Vergütung nach TVöD
  • Jahressonderzahlung
  • Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst
  • JobRad
  • adäquate Einarbeitungszeit in die waldpädagogische Arbeitsweise
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Flexible Verfügungszeit zu Hause
  • Traumjob mit netten Kolleg*innen an der frischen Luft
  • Qualifizierungsmaßnahmen, Fortbildungen und bei Bedarf Supervision sowie
  • ein Arbeitsumfeld, in dem Initiative und Ideen willkommen sind


Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Gerne zeigen wir Ihnen unsere Einrichtung vor Ort und können ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis 29.07.2026 mit aussagekräftigen Unterlagen
per E-Mail als PDF-Datei: personalamt@vg-welden.de

oder: Markt Welden; Personalamt, Marktplatz 1, 86465 Welden

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leitung Frau Böhnert (Tel.: 0160/5578233 ab 14 Uhr) oder das Personalamt der Verwaltungsgemeinschaft Welden (Tel.: 08293/699-24) gerne zur Verfügung.

Maitanz des Waldkindergarten Welden

Der Sage nach, flogen Hexen auf ihren Besen in der Nacht zum 1. Mai zum Blocksberg, gemeint ist der Brocken im Harz. Der Platz wurde festlich geschmückt und ein großes Feuer wurde in der Mitte entzündet. Um dieses Feuer tanzten dann die Hexen ausgelassen die ganze Nacht.

Traditionell wird heute noch so der Winter vertrieben und der Frühling begrüßt. Der Mythos der Walpurgisnacht ist auf die heidnischen Frühlingsfeste zurückzuführen. Heute wird der Brauch vielerorts „Tanz in den Mai“ oder „Maifeier“ genannt.

Das Thema der Zauberei und Hexerei, der Walpurgisnacht hat der Waldkindergarten Welden für den diesjährigen Tanz in den Mai aufgriffen und am 30.04.26 bei der Maifeier aufgeführt.

Bild: Generalprobe am Tag vor der Aufführung

Die moderne keltische Musik führte durch die Aufführung und erzeugte ab dem ersten Klang ein Gefühl von Hexerei, Zauberei und „Gänsehaut“.

Als erstes flogen die Hexen und Zauberer mit ihren Besen ums Feuer und kehrten den Winter aus. Hierbei wurden sie anschließend von den Hexen- und Zauberlehrlingen mit Fackeln unterstützt. Katzen durften bei diesem Geschehen nicht fehlen und so schlichen sie durch alle anderen hinzudurch. Kurze Choreografien umrahmten und untermalten das Geschehen.

Mit ca. 40 Kindern war die „Bühne“ rund um den Maibaum gut gefüllt und der Zauberspruch zum Ende zeigte große Wirkung als „hex hex“ plötzlich Seifenblasen über alle hinweg flogen.

Jeder schlüpfte in seine Rolle als eine Art von Darsteller. Ob Hexe, Zauberer, Lehrling, Katze oder Zuschauer, jeder ist wichtig und trägt seinen Teil zum Ganzen bei. Das hilft beim Knüpfen und stärken sozialer Kontakte und bringt in diesem Bereich die Erfahrung, dass ein Zusammenhalt auch in großen Gruppen möglich ist und ein tolles, bereicherndes Erlebnis birgt. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, das Vertrauen zu anderen schlicht, das Zugehörigkeitsgefühl.

Der Osterhase bei uns zu Besuch

… und dann …

                              … sitzt da echt der Osterhase!!!

Unter unserem gelben Bauwagen, boah.

Aufgrund dieser Dringlichkeit, bereiteten wir eilig unsere Osternester vor. Wir steckten etwas Heu hinein und stellten auf jeden Klotz im Tipi ein Nest. Weil, da ist es trocken und windstill und der (gesichtete) Osterhase kann hoffentlich in aller Ruhe unsere Nester befüllen.

Befüllte Nester und …

Schon beim Ankommen auf der Lichtung am nächsten Tag, vor dem aufhängen unserer Rucksäcke, wussten wir, der Osterhase war da!!! Es waren nämlich zahlreiche neue Sandeimer auf der Lichtung versteckt.

… was für ein Start in den Tag ?.

Nach dem Morgenkreis schauten wir ins Tipi zu unseren bereitgestellten Nestern und … tatsächlich, welche eine Freude, die Nester waren gefüllt. So aßen wir schon um 9 Uhr ein kleines leckeres Schokoladenei.

… ein leckeres Osterfrühstück

Zur Brotzeit brannte im Tipi ein großes wärmendes Feuer und draußen, vor dem Tipi war das herrliche, vielfältige Osterfrühstück als Buffet hergerichtet. Es war bunt gemischt und für jeden Geschmack etwas dabei. Wir ließen es uns schmecken und schlemmten vor uns hin. So dauerte der Osterbrunch länger als eine normale Brotzeit.

Vielen Dank an alle,

die die vielen Köstlichkeiten vorbereitet haben!

Wir wünschen allen FROHE OSTERN !!!

… der Osterhase, der möglicherweise unterm Bauwagen wohnt hat übrigens auch etwas bekommen.

Der Schlittenberg

Selbstverständlich war, dass wir bei soviel Schnee wieder zum Schlittenberg wollten.

Wieder mitten durch den Wald. Der Weg war durch den Schnee etwas beschwerlich, da wir mit jedem Schritt im Schnee versanken. So stapften wir steil bergauf, über gefrorene Pfützen, vorbei an Hasen- und Fuchsspuren, während die Sonnenstrahlen immer kräftiger wurden.

Freudig kamen wir nach einer anstrengenden Wanderung endlich am Schlittenberg an und wir hatten erstaunlicherweise wieder viel Kraft in den Beinen.

… und so rasten wir auf gefrorener Piste, schneller als gewohnt, den Hang hinab.

… auch hier war „Der Weg das Ziel“, denn egal ob durch den Wald zu stapfen oder den Schlittenberg zum X-ten Male hinaufzulaufen, Begeisterung, Grenzerfahrungen, Zusammenhalte und vieles mehr sind unsere Begleiter.

Der Weg ist das Ziel

Was für eine wunderschöne Überraschung, als wir in den Wald ankamen! So viel Schnee überall…

Bereits am Bringplatz hat es in allen Richtungen gewuselt: Die Begeisterung und die Freude waren nicht zu übersehen. Die Kinder haben gleich damit begonnen, eine Schneeballschlacht zu organisieren und im Nu wurde ein Schneemann gebaut.

Schneeballweitwurf und Üben der Treffsicherheit bzw. Wurfrichtung

Die Begeisterung war weiterhin auf dem Weg zur Lichtung zu spüren. So viele Wahrnehmungen waren da zu spüren: Wie fühlt sich der Schnee heute an? Wie ist seine Struktur? Was kann man damit bauen?

Blumen im Winter

Die Kinder haben schnell herausgefunden, dass dank der tollen Schneekonsistenz sich nicht nur stabile Kugeln formen lassen, sondern auch riesige Schneebälle entstehen können.

Je länger die Bälle im Schnee gerollt wurden, desto schwerer und schwieriger sind sie geworden. Es war teilweise unmöglich, sie alleine rollen zu lassen. Die Kinder haben deshalb verschiedene Methoden ausprobiert:

  • die Oberfläche glatt gemacht, damit der Ball besser rollen kann
  • mit dem Fuß geschoben
  • ein Team gebildet; nach dem Motto „zu zweit bzw. zu dritt läuft es besser“

Letztendlich nachdem die Bälle so riesig groß und so schwer geworden waren, dass die Kinder sie nicht mehr bewegen konnten, kam die Frage: „Was macht man aus den Bällen?“ „Wir können sie doch nicht mitten im Weg stehen lassen!“ Es wurde gemeinsam entschieden, eine Reihe auf der Seite zu bilden…

Etwas kleinere und beweglichere Bälle wurden am Hang heruntergekullert. Die Kinder wollten vor allem sehen, wie schnell die Bälle rollen konnten. Leider sind sie schnell von kleinen Bäumchen gebremst worden…

Mit den Kindern haben wir erleben dürfen, was es tatsächlich bedeutet „Der Weg ist das Ziel“

Der Weg zur Lichtung war an diesem Tag eine kleine Reise, die mit

  • Begeisterung und Freude
  • Sinnlicher Wahrnehmung
  • Voller Energie und körperlicher Anstrengung
  • Motivation, etwas auszuprobieren
  • Hilfsbereitschaft und Zusammenwirken
  • Fantasie
  • Erreichen seiner eigenen körperlichen Grenzen

verbunden war.

Zu Besuch im Seniorenzentrum Welden

Der Terminkalender der Kinder war schon ganz schön voll in letzter Zeit: erst der Besuch des Nikolaus, dann der Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt und das Christbaum schmücken im Gasthof Hirsch. Aber auch den Menschen im Seniorenzentrum wollten wir noch eine Weihnachtsfreude bereiten und wir besuchten sie am vergangenen Mittwoch. Die Bewohner hatten sich bereits im Aufenthaltsraum zusammengefunden und warteten auf die Kinderschar.

Wie auf dem Weihnachtsmarkt erzählten wir auch ihnen die Geschichte des kleinen Volkes in einem Dorf, die immer eine Kerze bei sich trugen und sich gegenseitig Licht und Wärme schenkten. So brachten wir auch zu den Bewohnern des Seniorenzentrums Licht und Wärme und wurden dafür mit Applaus belohnt. Es war beeindruckend, wie sehr die Senioren auf den Gesang der Kinder reagierten und sich die Gesichter aufhellten. Das hat uns besonders gefreut. Wir waren aber auch sehr stolz auf das Durchhaltevermögen unserer Kinder, denn wir erzählten die Geschichte vom Licht in allen drei Wohnbereichen des Hauses. Danach durften wir uns mit Butterbrezeln stärken und sagen allen Mitarbeitern des Seniorenzentrums ein herzliches Dankeschön für den Empfang und die Verpflegung.

Christbaum schmücken im Gasthof Hirsch

Jedes Jahr in der Adventszeit dürfen die Vorschulkinder den Weihnachtsbaum im Gasthof Hirsch schmücken. Im Vorfeld wurden in unserer Bastelwerkstatt fleißig die Vorbereitungen dafür getroffen. Die Kinder falteten kleine Engel als Baumschmuck und wählten sorgfältig das weihnachtliche Papier dafür aus. Am vergangenen Dienstag machten wir uns auf den Weg. Die Wirtsleute begrüßten uns und stolz präsentierten die Kinder ihnen die kleinen Engelchen. Nacheinander gingen die Kinder zum Christbaum und jeder suchte einen besonderen Platz für seinen Engel.

Die Familie Kugelmann hatte uns auch eine Kiste gebracht, in der sich noch viele gebastelte Schätze aus vergangenen Jahren befanden. Alle Basteleien wurden von ehemaligen Vorschulkindern des Waldkindergartens gefertigt. Emsig wurde Stück für Stück aus der Kiste geholt und liebevoll auf dem Baum drapiert.

Schließlich stellten wir uns im Halbkreis um den Baum, schlossen die Augen und zählten bis fünf. Dann durften wir die Augen öffnen und der Baum strahlte im Lichterglanz. Wunderschön sah das aus und wir sangen gemeinsam das Lied: „Oh Tannenbaum“.

Belohnt wurden die Kinder im Anschluss daran mit leckeren Apfelküchle mit Vanillesoße und Kinderpunsch. Ein Kind meinte: „Das ist der beste Kinderpunsch auf der ganzen Welt!“ und strahlte bis über beide Ohren. Und auch Frau Kugelmann strahlte und freute sich über dieses Lob.
So ging ein vorweihnachtlicher Vormittag schnell zu Ende und zum Abschied sangen wir noch „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und hoffen nun, dass Frau Holle das gehört hat und uns noch a bisserl Schnee bringt zu Weihnachten.

Liebe Familie Kugelmann, schön, dass wir bei euch sein durften!

Der Nikolaus besucht uns im Wald

Am 05. Dezember blieben Füchse, Hasen und Mäuse morgens auf der Wiese am Container. Ein Feuer brannte in der Feuerschale und die aufgeregte Kinderschar wartete mit Spannung auf den Nikolaus. Es herrschte ein wuseliges Treiben, doch als der heilige Mann mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht auf die Wiese kam, stellten sich die Kinder im Kreis auf und begrüßten die beiden mit einem Fingerspiel. Der Nikolaus trug den Bischofsstab und das Goldene Buch, Knecht Ruprecht hatte 3 große Säcke dabei und manch einer fragte sich beim Anblick vielleicht schon, in welcher Ecke des Sacks wohl die guten Lebkuchen steckten.

Der Nikolaus schlug jedoch erst mal das Goldene Buch auf. Oh je, die Engel haben hoffentlich nur Gutes da hineingeschrieben? Zunächst sah es so aus: Der Nikolaus lobte die Kinder, dass sie so gut auf die Natur aufpassten und miteinander spielten und sich gegenseitig halfen. Jedoch war den Engeln auch nicht entgangen, dass es ein paar Dinge gab, die besser klappen könnten. Die Sache mit dem Aufräumen zum Beispiel oder auch, dass die Kinder manchmal besser aufeinander hören sollten. Ein Kind brachte es auf den Punkt: „Wenn ein Kind etwas nicht will, was ich jetzt aber will, dann geht’s halt jetzt nicht.“ Die Kinder mussten dem Nikolaus versprechen, sich im nächsten Jahr ganz viel Mühe zu geben, dass das besser klappt und die Kinder hatten es eilig, ihm zuzustimmen.

So ließ er ihnen dann die 3 Säcke da und wir sangen ihm zum Abschied noch ein Lied.
Später, bei der Brotzeit am warmen Feuer ließen wir uns den Punsch schmecken und konnten endlich in den Sack schauen. Für jeden hatte der Nikolaus etwas mitgebracht. Das freute uns sehr. Vielen Dank lieber Nikolaus für deinen Besuch.