Unser Freund die Fichte musste leider gefällt werden. Natürlich war das für die Kinder eine ganz große Attraktion. Hier ein paar Bilder
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Unser Freund die Fichte musste leider gefällt werden. Natürlich war das für die Kinder eine ganz große Attraktion. Hier ein paar Bilder
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Die Erziehung unserer Kinder sellt uns jeden Tag aufs Neue vor große Herausforderungen.
Dabei ist es nicht immer einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir möchten unsere Aufgabe so gut wie möglich machen, möchten unseren Kindern den Weg zum Erwachsenwerden zeigen und ebnen und sie zu Menschen erziehen, die sich später im Leben alleine zurechtfinden können.
„Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind schon welche! Ja! Sie sind Menschen, keine Puppen. Man kann ihren Verstand ansprechen – sie antworten uns; sprechen wir zu ihrem Herzen, fühlen sie uns. Kinder sind Menschen, in ihren Seelen sind Ansätze all der Gedanken und Gefühle, die wir besitzen. Also gilt es, diese Ansätze zu entwickeln, ihr Wachstum behutsam zu lenken.“ (Janusz Korczak)
Ein langer Weg, der vor uns liegt und der uns manchmal an unsere Grenzen zu bringen scheint. Weiterlesen
Auch dieses Jahr hatte der Waldkindergarten Welden e. V. seinen Stand am Christkindlesmarkt in Welden. Das Angebot erstreckte sich in erster Linie über selbstgemachte Plätzchen, Marmeladen, Chutneys, Liköre, Kräutersalze, Seifen und dergleichen zum „Verbrauch“. Aber auch länger haltbare Dinge wie z. B. Memoryspiele und Stapeltiere aus Holz, Weihnachtskarten, Specksteinketten, Moossterne, Blumenübertöpfe, Lampen und Windlichter haben unsere fleißigen Helfer aus Elternschaft, Freunden und Personal gebastelt.
Eine Holzwildschweinversteigerung und für Kinder ein „Murmelspielnageln“ rundeten das Angebot ab.
Wir möchten uns hier sehr herzlich bei unseren Arbeitern für`s Kochen, Backen, Basteln, Organisieren, Aufbauen, Dekorieren, Verkaufen, Abbauen usw. bedanken.
Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden, die trotz des meist wenig einladenden Wetters den Besuch des Markts nicht scheuten!
Wie jedes Jahr wurden die Waldkindergartenkinder von der Aktionsgemeinschaft Attraktives Welden am Sonntagnachmittag zu einem Gastspiel eingeladen.
Dieses Jahr handelte das Stück vom Straßenfeger Peter, der beim Schneefegen (wärmende) Engelshaare findet und diese mit weiteren Leuten teilt. Die musikalische Umrahmung übernahm der „Engelschor“. Ein weiteres Dankeschön an unsere Akteure, deren „Chauffeure“ und die Gastgeberin AAW!
Im Advent 2008 beteiligte sich der Waldkindergarten wieder am lebenden Adventskalender des Heimatvereins Welden. Diesmal hatten wir aber kein Fenster, sondern ein „ganzes Haus“ am Waldweg nach dem Schwarzbrunnenparkplatz geschmückt.
Am Abend des 11. Dezember wurde das Haus geöffnet und die Geschichte „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ stilecht bei Schneefall vorgetragen. Unser Wanja wurde in dieser kalten, verschneiten Nacht auch von Hase, Fuchs und Bär besucht, die sich bei ihm im Haus aufwärmen wollten und zur Besichtigung bis nach Weihnachten dort blieben. Einen herzlichen Dank an Karl Saule, der die meiste Arbeit mit dem Haus hatte!
Was machen unsere Waldkindergartenkinder nach Schuleintritt?
Hier ein Beispiel:
Einige unserer ehemaligen Waldkindergartenkinder treffen sich allwöchentlich in der im Frühjahr 2007 gegründeten Kindergruppe der Bund Naturschutz Ortsgruppe Welden unter der Leitung der Biologie- und Chemielehrerin Irmgard Del Pino.
Während in den Frühlings- und Sommermonaten hauptsächlich die Besiedlung der vom Forstbetrieb Zusmarshausen rund um Welden angelegten Tümpeln und Teichen untersucht wird, nutzt die Gruppe in den Herbst- und Wintermonaten für Versuche hin und wieder die Waldkindergartenlichtung.
Im Herbst 2008 drehte sich alles um die Fragen
– was geschieht mit dem Laub, das im Herbst von den Bäumen fällt
– woher hat der Boden seine braune Farbe
– welche Bodentiere gibt es
– wovon ernähren sich Bodentiere
– wie versorgen sich Bodentiere mit Sauerstoff für die Atmung
– wie unterscheiden sich die Lebensbedingungen für die Bodentiere in unterschiedlichen Bodenarten
Am Freitag, den 31.10.2008 wurde ein Versuch bezüglich der unterschiedlichen Eigenschaften von Kies, Sand, Lehm, Kompost und Regenwurmkot durchgeführt.
Die verschiedenen Bodenproben wurden in Plastikröhren gefüllt, die unten mit einem durchbohrten Stopfen + Drahtnetz verschlossen waren. Die Kinder haben eine abgemessene Menge von 30ml Wasser dazu gegossen und dann die Zeit gestoppt, bis der erste Tropfen unten an der Plastikröhre zu beobachten war (Kurzfassung: = Untersuchung der Wasserdurchlässigkeit des Bodens). Das unten abtropfende Wasser wurde in einem Glas aufgefangen und gemessen, wie viel von den 30ml unten angekommen waren und daraus, welche Bodenart am meisten Wasser aufgesaugt hatte (Kurzfassung: = Untersuchung der Wasserkapazität = Wasserhaltende Kraft).
Daraus ergab sich, dass die wasserhaltende Kraft der Böden von der Korngröße abhängt. Außerdem haben die Kinder die Bodenarten auf den für das Pflanzenwachstum wichtigen Kalkgehalt untersucht mit Hilfe einer Indikator-Flüssigkeit (Hellige-Pehameter), die durch den Farbumschlag (kolorimetrisch) den Kalkgehalt anzeigt.
Da der Kompost mit seinen Eigenschaften sehr gut abgeschnitten hat, wurde zum Schluss eine Haselnuss in einen Tontopf mit Kompost gepflanzt; der Blumentopf soll von den Kindern den Winter über in Erde eingegraben werden und im kommenden Frühjahr soll die Entwicklung einer Pflanze beobachtet werden.
Am Dienstag, den 27.01.2009, um 20.00 Uhr findet im Musiksaal (gleich beim Haupteingang) der Weldener Grundschule, Ganghoferstr. 12, ein Infoabend über den Waldkindergarten, die Waldkindergartengruppen und die Wald-Maxi-Gruppen statt.
Schwerpunkte des Vortrags stellen die Möglichkeiten der allgemeinen und individuellen Förderung der Kinder dar, z. B. Nutzung der natürlichen Gegebenheiten zur Schulung der Motorik und zum Erfahren von Naturgesetzen, Förderung der Selbständigkeit, Sprachförderung, sowie selbstverständlich die Vorbereitung auf eine erfolgreiche Schulzeit.
Sie dürfen gerne Fragen stellen, die von pädagogischen Fachkräften bzw. „Waldkindergarteneltern“ beantwortet werden.
Bitte merken Sie sich diesen Termin in Ihrem Kalender vor!
Der Nikolaus und Knecht Ruprecht (Günther Hitzler und Georg M. Liepert vom Ganghofer – Freundeskreis zu Welden) wurden am 3. Dezember von den Waldkindergartenkindern sofort freudig empfangen. Nach der Begrüßung mit dem Lied „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ richtete der Nikolaus die Worte an die Kinderschar, lobte und tadelte. Im Anschluss daran wurde der Gabensack überreicht, um dann zur gemeinsamen Brotzeit die gesunden Äpfel, Mandarinen und Nüsse miteinander zu teilen. Nach dem Lied „Dicke rote Kerzen“ wanderten Nikolaus und Knecht Ruprecht, ebenfalls beschenkt mit Weihnachtsbasteleien und Plätzchen, zur Wald-Maxi-Gruppe.
Diese hatte zum Nikolausbesuch Verstärkung durch einige Mamas bekommen und Nikolaus sowie Knecht Ruprecht bei ihrem Besuch der größeren Kinder schon eine Weile beobachtet. Spätestens nachdem einige Kinder den Bischofsstab halten bzw. mit der Glocke läuten durften, war das Eis bei allen geschmolzen. Jedes Kind bekam ein kleines Säckchen und nach dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, gingen die Besucher verfolgt von staunenden Kinderaugen weiter zu den nächsten Wartenden.
Von hier aus noch mal einen herzlichen Dank an Nikolaus und Knecht Ruprecht, welche nun schon seit sechs Jahren den Waldkindergarten besuchen und sich jedes Mal sehr viel Zeit für unsere Kinder nehmen!
Rechtzeitig vor dem 1. Advent schmückten die 13 Waldkindergarten – Vorschulkinder im Gasthof Hirsch eine Tanne aus heimischen Wäldern. Leuchtende Augen gab es bei den Kindern, als wir dazu die Schachteln mit dem Christbaumschmuck durchstöberten. Die selbst gebastelten Engel und Sternen fanden ebenso Platz am Baum, wie die Kugeln und Lichter.
Alle Kinder waren mit Eifer dabei und mächtig stolz auf ihr Werk. Nach getaner Arbeit sangen wir im Kreis um den Baum (nun schon sehr auf die Adventszeit eingestimmt) das Lied „Dicke rote Kerzen…“. Anschließend durften sich die Kinder mit Frau Kugelmann´s gutem Kuchen und Kinderpunsch stärken.
Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Familie Kugelmann für die Bewirtung. Wir hoffen, unser Christbaum behält noch lange seine Nadeln und wird von vielen Leuten bewundert! Besuchen Sie doch den Gasthof Hirsch und begutachten den Baum!
Am Donnerstag, den 13.11.08 fand unser „Laternenumzug“ in Form eines Kürbisfestes statt. (Am Dienstag und am Mittwoch vorher haben die beiden Kindergartengruppen im Foyer der evangelischen Kirche schon eifrig große Kürbisse ausgehöhlt und Kürbissuppe zubereitet.) Nach einer Begrüßung durch Leiterin Claudia Grimm zogen wir diesmal schon um halb vier Uhr am Schwarzbrunnenparkplatz los zur Fuchslichtung. Dort angekommen suchte sich nach genaueren Instruktionen jede Familie mindestens einen Zierkürbis, um diesen in eine individuelle Laterne umzuarbeiten.
„Bewaffnet“ mit Messern, Löffeln und Apfelausstechern schnitzten Klein und Groß Gesichter, Sterne und dergleichen in ihre vorher ausgehöhlten Kürbisse. Die Erzieherinnen standen mit Rat und Tat und auch mit Werkzeug zur Seite und befestigten nach der Schnitzaktion an jedem Zierkürbis einen Tragestab. Mittlerweile war es schon recht dämmrig geworden und die Zierkürbisse, sowie die auf der Lichtung verteilten großen Kürbisse strahlten mittels Teelichtern um die Wette. Nach einem kleinen Lichtertanz nahmen alle Kinder, auch die mittlerweile mit ihren Laternen auf der Lichtung eingetroffenen Maxi-Gruppen-Kinder um ein Lagerfeuer Platz und durften in stimmungsvoller Atmosphäre einem Märchen lauschen.
Während sich die Maxi-Kinder auf den Weg zu ihrem neuen Waldplatz machten, um dort ihre mitgebrachten Leckereien zu teilen, wurde bei den Kindergartenkindern die auf dem Feuer gewärmte Kürbissuppe ausgeteilt. Frisches Brot und Yvonne`s spitzenmäßiger Kuchen von der Voglermühle Zusmarshausen rundeten das Angebot ab. Auf dem baldigen gemeinsamen Heimweg von Maxi- und Kindergartenkindern konnten ALLE neue Eindrücke von ihrem Wald bei Nacht sammeln und ausgiebig ihre Laternen testen.
Und hier noch eine kleine Galerie
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Am 30.10.2008 wurde im Waldkindergarten als Abschluss des Themas „Geschenke aus der Natur“ zusammen mit den anwesenden Eltern ein Erntedankvormittag gestaltet: Dazu wurde ein Jahreskreis ausgelegt und mit Tüchern in den dazugehörigen Farben erweitert. Passende Lieder (Es war eine Mutter, Samenkornlied), Tätigkeiten (für das Frühjahr Sonnenblumensamen säen, im Sommer gießen und im Herbst einen Erntekorb gestalten) und Danksagungen wurden zu einer sehr persönlichen Erntedankfeier. An deren Ende verarbeiteten Kinder und Eltern die Früchte und stellten einen bunten Rohkosttisch zusammen, welcher die gemeinsame Brotzeit bereicherte.